cascada arts
for joyful hearts
Herzlich willkommen bei cascada arts
Wunderlicht
V 2006
Acryl / Papier
70 x 100 cm
Meine Bilder
verschiedene Ebenen
das Durchscheinen des Echten, des Originären
dort, wo der Schleier durchlässig wird
Einblicke in andere Dimensionen
alle miteinander verbunden
Strukturen überlagern sich
hängen miteinander zusammen
vernetzt
bedingen sich
sind verwoben
ich webe Farben
(Jhari, April 2007)
Über mich
Jhari Gerlind Kornetzky
geb. 23. Juli 1962 in West-Berlin.
Seit 1998 in der Freiburger Gegend.
Erste Begegnung mit der Malerin in mir in
einem Workshop mit Michele Cassou (www.michelecassou.com)
im November 2002.
Euphorie und Tränen angesichts der empfundenen Freiheit von Bewertung, Technik, Vorlagen, Bedeutung. ….
Im Sommer 2003 Begegnung mit Anita Baum, Malerin, Bildhauerin und Kunsttherapeutin in Freiburg. (www.anitabaum.de) Bei ihr 2 Jahre lang offene Malgruppe prozessorientierten Malens.
Ich könnte nicht malen, wie ich male, wenn es nicht Jackson Pollock gegeben hätte!
Mich inspirieren: Niki de St. Phalle, Yves Klein, Mark Rothko, Piet Mondrian, Vaserely
Großartig finde ich Emil Schumacher, Victor Ramirez, Ulrich Gehret
….und viele andere, die mir noch einfallen werden oder denen ich noch begegnen werde.
Von Herzen Dank an meinen Lebensgefährten Jürgen Hentze, der vom ersten Tag an meine Bilder geliebt hat und mir immer fort Rat, Kritik und Inspiration schenkt.
Seine Holzobjekte (www.hentze.de.tl), meine Bilder und unser andauernder Austausch erschaffen ein wunderbares Pendeln in einem kreativen Feld.
Zusammen veranstalteten wir die gARTenSCHAU im Juni 2007 in unserem Garten in Ebringen. Ich stelle am liebsten mit ihm gemeinsam aus, denn unsere Werke sind in wunderbarem Einklang miteinander, unterstützen und reflektieren einander.
Aktuelles

SUCHE ATELIER!!!!
Am besten Nähe Ballrechten-Dottingen,
mindestens 20m², gerne mehr,
trocken, hell, mit Wasseranschluss,
vielleicht ein Ladengeschäft, kleine Werk/Industriehalle
oder Teil davon, Scheune, Garage, etc.,
u.U. auch befristet.
Nächste Ausstellung:
ab 10. Februar 2013 - Café au Lait in der Brombergstr.33, 79102 Freiburg (Wiehre)
website:
www.cafe-au-lait.de
Letzte Ausstellungen:
Oktober 2011 - Burghof Lörrach
Frühjahr 2010 - Helios-Klinik Breisach
Frühjahr 2010 - Rathaus Ballrechten-Dottingen
Sommer 2009 - Winzergenossenschaft Laufen
Juni 2007 - gARTenSCHAU in Ebringen
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Ich freue mich auf Sie!
cascada arts
Jhari Gerlind Kornetzky
Castellbergstr. 20
D-79282 Ballrechten-Dottingen
Tel.: +49 (0)7634 / 66 28
Mobil: +49 (0)173 / 913 08 93
Web: www.jhari.de
e-mail:
jgkornetzky@yahoo.de
Bildergalerie
Die Bildergalerie wird ständig um neue Arbeiten erweitert! Viel Freude beim Anschauen!
Bitte auf eine der Miniaturen klicken!
Format diverse / 2010
Format diverse / 2010
Format diverse / 2008
Format 40 x 120 cm / 2008/2007
Format 120 x 40 cm / 2008 - 2006
Format 70 x 100 cm / 2007
Format 70 x 100 cm / 2007
Format 100 x 70 cm / 2007
Format 100 x 120 cm / 2007
Format diverse / 2007
Format diverse / 2006
Format 70 x 100 cm / 2006
Format 70 x 100 cm / 2006
Format diverse / 2005 - 2004
Atelier-Tagebuch

17. Juli 2008
Soll ich diese Texte wirklich auf meine website stellen?
Soll ich mich derart zugänglich machen?
Da ist dieses Bedürfnis danach, andere zu gewinnen durch ein mich öffnen. Und das Bedürfnis, mich umfassender darzustellen, als zweidimensional auf einer Leinwand oder einem Stück Papier. Zum ersten Mal wird mir dies so bewusst und greifbar.
Auch, dass ich dies hier jetzt schreibe mit der Veröffentlichung im Sinn – eine Erklärung der Erklärung der Erklärung…. – mutet mir seltsam an. Wenn ich mir andere Künstler anschaue, so wird mir deutlich, dass das Bedürfnis nach künstlerischem Ausdruck einhergeht mit dem Bedürfnis nach Erschaffung eines Gesamtkunstwerkes, das die gesamte Person umfasst. Die Inszenierung seiner selbst ist eigentlich Thema – die verwendeten Medien sind Nebensache und vielleicht zufällig.
Wenn dieses Gesamtkunstwerk spannend genug ist, und öffentlich genug ist, kommt der Erfolg – vielleicht, weil der Künstler ein Stellvertreter ist für all diejenigen, die nur Bruchstücke von sich selbst darstellen.
Ich freue mich auf meine website. Ich freue mich darauf, an die Luft zu kommen. Einsehbar zu werden in meinem Schaffen.
Freue mich auf die Kontakte, die dadurch entstehen werden; auf das Gesehenwerden.
Ich male, um mich selbst zu erweitern und bei anderen im wörtlichen Sinne anzukommen, andere zu erreichen, zu bereichern, einen Teil von mir dort beim Anderen zu lassen und mich dorthin verbunden zu wissen.

5. Juni 2008
Ich versuche, andere Bilder zu malen, suche nach anderen Vorgehensweisen, anderen „Motiven“, die stimmig für mich sind. – Es geht nicht. – Es zieht mich nur zu den „c-thrus“ hin, wie ich sie (ab) heute nenne – die schwarzen Schleier, die Sicht erlauben auf das darunterliegende. Und es ist so spannend, durch sie zu schauen, wenn sie fertig sind.

Mai 2008
Ich liebe meinen Körper, wenn er malt ,
wenn ich male, wenn es malt.
Alles ist in der Ordnung.
Das Leben fällt ins Lot.
Und ein Bild, das sich vollendet hat fällt tief in mich hinein und stellt etwas zu-frieden – es bringt einen Frieden in mich, be-friedet einen Teil von mir.
Ich spüre es in meinem Innersten, meiner Mitte, auch körperlich.

ca. April 2008
Malen – Herzklopfen!
Das Gefühl, etwas essenz-ielles zu tun. An meine Essenz zu kommen. Jede Schicht, die ich auftrage scheint einer Schicht von Bewusstsein zu entsprechen. Und seltsamerweise ist das Bild erst dann rund, wenn viele Schichten das zuerst Aufgetragene verdecken. Dann erst ist es DICHT. Und je mehr Schichten, desto dichter wird es, als ob jede Schicht zur Kompaktheit und Komplexität des Bildes beiträgt. So weiß ich, dass das Erste, scheinbar Banale die Grundlage ist für ein Ganzes, wo es dann vielleicht noch durchscheint.

Anfang 2008
Was will ich mit meinen Bildern, warum male ich?
Ich habe das Malen entdeckt in einem Workshop mit Michele Cassou. Ich durfte malen, was ich wollte, sollte nicht urteilen über das Gemalte und saß oft vor Glück jauchzend vor meinem Blatt und manchmal rannen mir die Tränen über die Wangen; eine Schleuse hatte sich geöffnet. Ich durfte malen können!
Das war im November 2002. Dann begegnete ich dank einer Freundin der Künstlerin und Kunsttherapeutin Anita Baum in ihrem „Atelier im Grün“ in Freiburg, die mir in ihrer fortlaufenden Malgruppe weitere Schritte zeigte im Sinne des so genannten prozessorientierten Malens. Das klingt eher anstrengend; faszinierend daran und an Anita, dass der Prozess interaktiv ist und getragen wird von einem ungeheuren Respekt für die Persönlichkeit des Anderen, für deren Bedürfnis und Rhythmus. Alles hat seinen eigenen Raum, seine eigene Zeit und dennoch einen Rahmen.
Ich erlaubte mir, mir beim Malen näher zu kommen. Mich von den Farben, der Bewegung, dem Entstehenden tragen zu lassen, zu vertrauen. Und wunderbar genug, sind dabei Bilder entstanden, die ich nie geplant hatte, nie konzipiert, nicht im Voraus komponiert, ganz selten nur geahnt. Sie waren meistens Ergebnis einer ungeheuren Freude an den Farben, dem Auftrag, dem sinnlichen Erleben, Erschaffen, dem Staunen über das Entstehen und spontaner Ausdruck dessen.
Ich will zu deinem Herz.
Von meinem zu deinem
Von meiner Freude zu deiner Freude
Will, dass da ein Funke überspringt von meinem Bild auf dich
Dass du lächelnd davor stehst und heiterer bist als zuvor.
Will kein angestrengtes Stirnrunzeln, keine Jagd durch die Gehirnwindungen nach der Bedeutung, dem Sinn, dem Warum.
Ich will wirken im Feld der Freude.
Stimmen
Es bricht etwas auf beim Malen
oder: Das Bewusstsein des Beobachters
von Sabine Wind
„Wenn ich male, weiss ich oft nicht, wie das Bild werden wird“, erklärt mir Jhari Kornetzky und deutet mit einer einladenden Geste auf ihre Bilder. „Die Leinwand ist am Anfang leer und weiss, fast jungfräulich, und dann suche ich instinktiv die richtige Farbe und beginne zu malen. Es kommt ganz von innen.“
„Hast du ein Konzept?“, will ich wissen. „Nein“, lächelt Jhari, „ein Konzept habe ich nicht, wenn ich beginne. Ich entscheide nicht, ich wähle nicht aus, ich erstelle keine inneren Bilder. Ich frage mich höchstens, wie würde ich malen, wenn ich keine Angst hätte vor dem Ergebnis.“
„Wie meinst du das, Angst vor dem Ergebnis?“, frage ich und mache mir eifrig Notizen.
„Na ja“, sagt sie zögernd, „ich male so als würde mich das Ergebnis nichts angehen. Ich male nicht in eine bestimmte Richtung, verstehst du, sondern gebe mich meinen Gefühlen hin. Sie allein bestimmen die Farbe, den Moment, das Material, ja selbst den Schwung des Pinsels. Es bricht etwas auf beim Malen, könnte man sagen.“
Sie steht entschlossen auf und holt von der Staffelei drei schmale, etwa 1.20 m hohe Leinwände, die sie vor mir im Gras aufstellt. Ein in Farben gehüllter Lichtkegel breitet sich in dreifacher Variation aus als würde er von einem Bild zum anderen wandern. Eine Figur. Eine Frau in einer wollenen Umhüllung, die mäandernd durch Zeit und Raum gleitet. Ein Umhang aus Seide. Eine Kapuze. Ein Märchen. Eine Idee. Und am Ende sind alle Widersprüche, alle Farben und Formen aufgelöst in einem unendlichen Meer aus Licht. Ist das das wohl das Glück?
„Wow“, sage ich, „gefällt mir. Kann ich das in Raten zahlen?“.
Wir sehen die anderen Bilder an. Grossformatige, farbige, sehr intensive Bilder sind es, die in der Abendsonne leuchten wie eine Schnur Perlen, die im Himmel festgezurrt ist und leise schaukelnd im Wind schlingert. Manche sind auf ein oder höchstens zwei Farben beschränkt, andere leuchten in allen Tönen des Regenbogens, wieder andere berühren mich beinahe auf synästhetische Weise – als eine eng geklammerte, dichte Verknüpfung von Sinneswahrnehmungen. Das Meer mit der Seele sehen, die Liebe mit Händen befühlen, ein maisfarbenes Brot träumen, karmesinrotes Blut spucken. Alles eins.
Farbe ist ein Sinneseindruck. Er entsteht, wenn Licht einer bestimmten Wellenlänge auf die Netzhaut des Auges fällt. Dort veranlasst es die Sinneszellen zu einer Nervenregung, die ins Gehirn weitergeleitet wird und erst hier als Farbe ins Bewusstsein des Beobachters tritt. Farbe ist also – wer von uns hätte das gewusst, wenn wir als Kinder beim Anblick des Meeres dastanden und uns fragten, wer das flaschengrüne, schilfige Tuch hineingeworfen haben mag – durchweg eine Sinneswahrnehmung und keineswegs die physikalische Eigenschaft eines Stoffes.
Eine Sinneswahrnehmung ist es auch, die der Malerin bei der Arbeit die kreative Hand führt.
„Wenn ich den ersten Pinselstrich mache, schlägt mein Herz wie verrückt. Ich meine fast, es zerspringt. Ich fühle mich wie Kolumbus bei der Entdeckung der Welt, so als würde ich unberührten Boden betreten. Und dann, ganz plötzlich, geht alles wie von selbst. Die Farben und Formen bieten sich mir von allein an. Früher habe ich mehr flächig gearbeitet. Mittlerweile modelliere ich ein bisschen reliefartig, ziehe griffige, plastische Spuren aus Farbe über die Leinwände. Siehst du?“ Jhari fährt vorsichtig mit zwei Fingerkuppen über eine ganze Phalanx aus Farbrippen, die sich aus dem Bild herauswindet wie verwehender Sand, wie die Namib ganz im Westen Namibias mit ihren gezuckerten Modulationen, ihren durchtosten, zerbrochenen, sich stets wiederholenden Strukturen.
„Siehst du das?“
„Ich kann es fühlen“, antworte ich.
„Wenn ich auf mein Werk schaue, bin ich manchmal überrascht, wie es meine Empfindungen absorbiert, wie Inneres und Äusseres eins geworden sind. Es ist ganz erstaunlich.“
„Woher weißt du denn, dass ein Bild fertig ist?“, frage ich. „Ich meine, man könnte doch noch mehr machen, noch mehr Farbe auftragen, noch ein bisschen nachbessern, all diese Dinge?“
Jhari lächelt. „Es ist das Glück“, sagt sie nach einer längeren Pause. „Wenn ich so ganz und gar glücklich bin mit einem Bild, dann weiss ich, es ist fertig. Ein unfertiges Bild zurücklassen hiesse, eine unfertige Beziehung zurücklassen.“
(Juni 2007)
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Jhari Gerlind Kornetzky
Castellbergstr. 20
D-79282 Ballrechten-Dottingen
Tel.: +49 (0)7634 / 66 28
Mobil: +49 (0)173 / 913 08 93
Web: www.jhari.de
e-mail:
jgkornetzky@yahoo.de